Betreuung der Kinder im Alter von 2 bis 3 Jahren



Vertraute Personen und persönliche Zuwendung
Die Erzieherinnen der Hasengruppe (gleichzeitig Nachmittagsgruppe ) werden von der Begrüßungszeit bis zur Abholzeit als direkte Bezugspersonen innerhalb der altersübergreifenden Gruppe die Kinder betreuen. Die Eingewöhnungsphase der Kinder wird von den Erzieherinnen der Gruppe individuell und in ständiger Absprache mit den Eltern vorbreitet und umgesetzt.

Vertraute Räume
Ein kleiner Raum in unserer Einrichtung dient zusätzlich als Rückzugsraum, gerade in der Eingewöhnung.

In diesem Raum können sich die Kinder mit ihrer Bezugsperson, gerade in der Anfangszeit im Kindergarten zurückziehen, spielen, kuscheln oder ruhen.

Der Gruppenraum ist in verschiedenen Bereichen auf die Entwicklungsbedürfnisse kleinerer Kinder abgestimmt und bietet genügend Platz für Bewegung und Grobmotorik, Ruhephasen und elementare Erfahrungen.

Anregende Materialien fordern die Kinder zum Spielen und Ausprobieren heraus, ständiges Wiederholen von Spielabläufen ist wichtig, denn so erkunden kleinere Kinder intensiv und ausdauernd ihre Umwelt. Die sprachliche Begleitung aller Situationen im Kindergartenalltag ist für die Kinder von großer Wichtigkeit. Sie können noch nicht alles in Worte fassen, kommunizieren nonverbal und können dadurch von ihren Sprachvorbildern lernen. Die Erzieherinnen fördern im täglichen Umgang mit den Kindern die Sprachentwicklung.

Essen und Trinken
Die Kinder werden in der freien Frühstückszeit von den Erzieherinnen unterstützend betreut. Die Erzieherinnen fördern die Selbständigkeit bei der Zubereitung der Speisen, regen die Kinder an verschiedene Speisen zu probieren und reichen Getränke.

Tagesabläufe mit klaren Strukturen
Gemeinsam mit der Erzieherin nehmen die Kinder ihr Frühstück (MO / DO – Müsli – Cornflakes – Joghurt und DI / MI – versch. Brotsorten, Beläge und Aufstriche) ein.

In der Anfangszeit haben die Kinder ihren eigenen Rhythmus und lernen die Abläufe, Kinder, Erzieherinnen kennen. Nach und nach erschließen sie sich ihre Umgebung und werden von den Erzieherinnen begleitet und unterstützt. Die Angebote für die Kinder finden in ihrer kleinen Stammgruppe statt.
Um 11.30 Uhr werden die Kinder zu Mittag essen und sich anschließend von 12.00 Uhr- 14.00 Uhr zur Mittagsruhe in die obere Etage begeben.

Kinder die einen Vormittagsplatz im Kindergarten belegen, werden auch Mittagsruhe halten. Eine Ausnahme bilden nur die Kinder die schon um 12.00 Uhr nach dem Mittagessen abgeholt werden.

Sollten kleinere Kinder auch die Nachmittagsgruppe besuchen, werden diese nach der Mittagsruhe eine Nachmittagsmahlzeit einnehmen.

Mit den anderen Kindergartenkindern und deren Erzieherin werden sie gemeinsam mit ihrer Bezugsperson den Kindergartentag mit kleinen Angeboten und Freispiel ausklingen lassen.

Elternzusammenarbeit
Wir führen mit den Eltern ausführliche Aufnahmegespräche und besprechen mit den Eltern die Gestaltung der Eingewöhnungsphase.

Eingewöhnungsphase
Die Eingewöhnungszeit geht in der Regel über einen Zeitraum von 2-3 Wochen.

In der Grundphase der Eingewöhnungszeit begleitet ein Elternteil das Kind in den Kindergarten und hält sich dort zusammen mit ihm für ein oder zwei Stunden im Gruppenraum auf.
Die Eltern sollen passiv verhalten und dem Kind die elterliche Nähe geben.
Das Kind wird selbst versuchen, die neue Umgebung nach und nach zu erkunden, wenn es dazu bereit ist.
Die Eltern sollen in dieser Zeit keine Versuche unternehmen, das Kind zu unterhalten oder dazu zu bringen mit anderen Kindern zu spielen. Für das Kind ist die Nähe des Elternteils von großer Bedeutung. Es sollte das Gefühl haben jederzeit auf Mama oder Papa zurück greifen zu können. Wenn das Kind beginnt selbst aktiv zu werden und kleine Belastungssituationen meistert, ist die Eingewöhnungsphase abgeschlossen.

Die Stabilisierungsphase
Nach und nach übernimmt die Erzieherin im Beisein der Eltern die Versorgung des Kindes. Die Eltern können sich für kurze Zeit aus dem Gruppenraum zurück ziehen, aber in erreichbarer Nähe für das Kind bleiben. Sollte das Kind weinen und nicht zu einer Trennung von den Eltern bereit sein, sollte man noch einige Tage mit der Trennung von den Eltern warten.

In der Schlussphase
Nun sollten die Kinder nicht mehr gemeinsam mit den Eltern die Einrichtung besuchen, jedoch nachkurze Zeitabständen das Kind wieder vom Kindergarten abholen. Sie sollten aber in ihrer Abwesenheit jederzeit erreichbar sein.
Die Eingewöhnungszeit kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Bezugsperson akzeptiert hat und von ihr trösten lässt.
Bei der Eingewöhnung benötigen nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern Unterstützung und die Möglichkeit sich jederzeit über das Befinden und die Entwicklung des Kindes in der Einrichtung zu informieren.

Tagesablauf
07.00 - 08.30 Uhr

Bringzeit und Freispiel

08.30 Uhr

Begrüßungskreis in der Gruppe

08.30 - 09.30 Uhr

Frühstück

09.45 - 10.30 Uhr

Werkstattarbeit- Angebote

10.30 - 11.30 Uhr

Aufenthalt im Freien – Freispielzeit

12.00 - 14.00 Uhr