Betreuung der Kinder vom 2. Lebensjahr an

Vertraute Personen und persönliche Zuwendung
Die Erzieherinnen der Hasengruppe (gleichzeitig Ganztagsgruppe) betreuen von der Begrüßungszeit bis zur Abholzeit als direkte Bezugspersonen innerhalb der altersübergreifenden Gruppe die Kinder. Die Eingewöhnungsphase der Kinder wird von den Erzieherinnen der Gruppe individuell und in ständiger Absprache mit den Eltern vorbereitet und umgesetzt.
Vertraute Räume
Der Gruppenraum ist in verschiedenen Bereichen auf die Entwicklungsbedürfnisse kleinerer Kinder abgestimmt und bietet genügend Platz für Bewegung und Grobmotorik, Ruhephasen und elementare Erfahrungen.
Anregende Materialien fordern die Kinder zum Spielen und Ausprobieren heraus, ständiges Wiederholen von Spielabläufen ist wichtig, denn so erkunden kleinere Kinder intensiv und ausdauernd ihre Umwelt. Die sprachliche Begleitung aller Situationen im Kindergartenalltag ist für die Kinder von großer Wichtigkeit. Sie können noch nicht alles in Worte fassen, kommunizieren nonverbal und können dadurch von ihren Sprachvorbildern lernen.
Altersgerechtes Essen und Trinken
Da die kleineren Kinder andere Bedürfnisse in der Nahrungsaufnahme als größere Kindergartenkinder haben, werden kleine Zwischenmahlzeiten (z.B. Obst) und Getränke gereicht.
Tagesabläufe mit klaren Strukturen
Gemeinsam mit der Erzieherin nehmen die Kinder ihr Frühstück (MO / DO – Müsli – Cornflakes – Joghurt und DI / MI – verschiedene Brotsorten, Beläge und Aufstriche) ein.
Während die größeren Kindergartenkinder um 9.30 Uhr ihren Morgenkreis haben und anschließend in die Angebote oder Projektarbeit gehen, werden die kleineren Kinder in ihrer Stammgruppe kleinen Angeboten, dem Ruhe- oder Bewegungsbedürfnis nachgehen.
Um 11.30 Uhr werden die Kinder in ihrer Stammgruppe zu Mittag essen und sich anschließend von 12.00 Uhr- 14.00 Uhr zur Mittagsruhe in die obere Etage begeben.
Kinder die einen Vormittagsplatz im Kindergarten belegen, halten auch eine Mittagsruhe ein. Eine Ausnahme bilden nur die Kinder die schon um 12.00 Uhr nach dem Mittagessen abgeholt werden.
Sollten kleinere Kinder auch die Nachmittagsgruppe besuchen, nehmen diese nach der Mittagsruhe eine Nachmittagsmahlzeit ein.
Mit den anderen Kindergartenkindern und deren Erzieherin lassen sie gemeinsam mit ihrer Bezugsperson den Kindergartentag mit kleinen Angeboten und Freispiel ausklingen.
Elternzusammenarbeit
Wir führen mit den Eltern ausführliche Aufnahmegespräche und besprechen mit Ihnen die Gestaltung der Eingewöhnungsphase.
Eingewöhnungsphase
Die Eingewöhnungszeit geht in der Regel über einen Zeitraum von 2-3 Wochen.
In der Grundphase …
… der Eingewöhnungszeit begleitet ein Elternteil das Kind in den Kindergarten und hält sich dort zusammen mit ihm für ein oder zwei Stunden im Gruppenraum auf.
Die Eltern sollen passiv verhalten und dem Kind die elterliche Nähe geben.
Das Kind wird selbst versuchen , die neue Umgebung nach und nach zu erkunden, wenn es dazu bereit ist.
Die Eltern sollen in dieser Zeit keine Versuche unternehmen, das Kind zu unterhalten oder dazu zu bringen mit anderen Kindern zu spielen. Für das Kind ist die Nähe des Elternteils von großer Bedeutung. Es sollte das Gefühl haben jederzeit auf Mama oder Papa zurück greifen zu können. Wenn das Kind beginnt selbst aktiv zu werden und kleine Belastungssituationen meistert, ist die Eingewöhnungsphase abgeschlossen.
Die Stabilisierungsphase
Nach und nach übernimmt die Erzieherin im Beisein der Eltern die Versorgung des Kindes. Die Eltern können sich für kurze Zeit aus dem Gruppenraum zurück ziehen, aber in erreichbarer Nähe für das Kind bleiben. Sollte das Kind weinen und nicht zu einer Trennung von den Eltern bereit sein, sollte man noch einige Tage mit der Trennung von den Eltern warten.
In der Schlussphase
Nun sollten die Kinder nicht mehr gemeinsam mit den Eltern die Einrichtung besuchen, jedoch nach kurzen Zeitabständen das Kind wieder vom Kindergarten abholen. Sie sollten aber in ihrer Abwesenheit jederzeit erreichbar sein.
Die Eingewöhnungszeit kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Bezugsperson akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.
Bei der Eingewöhnung benötigen nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern Unterstützung und die Möglichkeit, sich jederzeit über das Befinden und die Entwicklung des Kindes in der Einrichtung zu informieren.
Angepasster Tagesablauf
7.00 Uhr – 8.00 Begrüßung und Freispiel
8.30 Uhr – Frühstück
9.30 Uhr – 11.00 Uhr Freispielphase mit kleinen Angeboten, Ruhephasen im Kuschelraum, Aufenthalt im Freien und kleinen Obst- und Getränkepausen
11.30 Uhr Mittagessen
12.00 Uhr – 14.00 Uhr Mittagsschlaf in dem Ruheraum der oberen Etage
14.00 Uhr – Abholzeit der Vormittagskinder
14.30 Uhr Nachmittagsmalzeit
15.00 Uhr – 16.00 Uhr Freispielphase mit kleinen Angeboten